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Dr. Schmidt und Bittner fordern den Erhalt der Optionskommune

Erfolgreiche Arbeit soll fortgeführt werden / Koalition muss entscheiden

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg will seine erfolgreiche Arbeit als Optionskommune langfristig fortsetzen und zum Wohle der Menschen in der Region wirken. Dies haben Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und Erste Kreisbeigeordnete Christa Bittner bekräftigt. Sie unterstützen damit die Forderung der 69 Optionskommunen in Deutschland, die der Präsident des Deutschen Landkreistages, Landrat Hans Jörg Duppré, mit Blick auf die gegenwärtig laufenden Koalitionsverhandlungen formuliert hatte „Die Optionskommunen haben fünf Jahre lang unter Beweis gestellt, dass sie erfolgreich im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit sind und wollen auch weiterhin diese Aufgabe im Interesse ihrer Bürger erfüllen. Die Koalitionspartner sind daher aufgefordert, die Option zu entfristen und unbegrenzt zu erweitern, damit auch andere Kommunen sich dafür entscheiden können“.

Vor wenigen Tagen gab es beim Deutschen Landkreistag eine Zusammenkunft aller 69 Optionskommunen, die Langzeitarbeitslose und ihre Familien in alleiniger Verantwortung betreuen. „Die Vertreter der 63 Landkreise und sechs kreisfreien Städte bekannten sich einmütig zu ihrer Verantwortung für die Integration Langzeitarbeitsloser“, berichteten Dr. Schmidt und Bittner gemeinsam mit Präsident Duppré aus dem Treffen.

Einig waren sich alle Beteiligten darüber, dass die dauerhafte Entfristung der kommunalen Option sowie die unbegrenzte Erweiterung der Option durch eine Wahlmöglichkeit für alle interessierten Landkreise und kreisfreien Städte notwendig und ohne echte Alternative sind. Dafür sei keine Verfassungsänderung nötig. Etwa ein Drittel der Optionskommunen habe bereits die Arbeitsverträge mit ihrem Personal über die eigentliche Laufzeit der Option bis Ende 2010 hinaus verlängert, um ein positives Signal auch an die Mitarbeiter zu senden. „Auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben wir eine Anzahl Mitarbeiter, die längerfristige Verträge haben und die hervorragende Arbeit leisten. Wir brauchen daher klare Verhältnisse“, erklärten Dr. Schmidt und Bittner.

Eine künftige Wahrnehmung der Aufgaben etwa im Rahmen einer Bundesauftragsverwaltung werde „grundsätzlich abgelehnt“. Vielmehr müssten im Interesse der Betroffenen kommunale Gestaltungsspielräume erhalten bleiben und dürfen nicht eingeschränkt werden. Erste Kreisbeigeordnete Bittner verwies auf die großen Ermittlungserfolge, die in den zurückliegenden Jahren erzielt wurden. So konnten mehr als 13.000 Langzeitarbeitslose in Arbeitsverhältnisse vermittelt werden. „Wir wollen das Erfolgsmodell der Optionskommune Hersfeld-Rotenburg weiterführen“, forderten Dr. Schmidt und Bittner abschließend.

Nachricht vom 14.10.09 15:50

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Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 01. Oktober 2020

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