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Unterstützung für Umweltbildung

Landrat Dr. Schmidt bittet Kultusministerin um Stellenaufstockung / Ministerin Henzler sagt weitere halbe Stelle für Bildungseinrichtung zu

Das Land Hessen will die Arbeit des Umweltbildungszentrums Licherode weiter fördern und stockt die personelle Ausstattung der Bildungseinrichtung um eine weitere halbe Stelle auf. Diese erfreuliche Mitteilung erhielt jetzt Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt von Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler, die er angeschrieben und um eine Ausweitung der Förderung für die Einrichtung im Alheimer Ortsteil Licherode gebeten hatte. „Ich bin der Kultusministerin sehr dankbar, dass sie die hervorragende Arbeit der Institution anerkennt und weiterhin fördert“, betonte Dr. Schmidt, der auch dem FDP-Landtagsabgeordneten Jochen Paulus für dessen Unterstützung Dank sagte.

Das Umweltbildungszentrum Licherode - früher Ökologisches Schullandheim und Tagungshaus - ist nach Darstellung des Landrats eine bundesweit anerkannte Bildungseinrichtung, die auch zahlreiche Leistungen für die hessische Bildungslandschaft erbringt. Anfang 2009 wurde Licherode als bundesweit erstes Projekt bereits zum dritten Mal als offizielles Projekt der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

1998 wurde dem Umweltbildungszentrum Licherode über einen Kooperationsvertrag mit dem Hessischen Landesinstitut für Pädagogik eine ganze Stelle zugewiesen, die mit dem Leiter der Einrichtung, Klaus Adamaschek, bis Ende 2010 befristet besetzt wurde. Im Jahr 2007 wurde nach den Ausführungen von Dr. Schmidt zudem eine Kooperationsvereinbarung mit dem Staatlichen Schulamt Bebra geschlossen mit einem Zuschuss in Höhe einer halben Stelle, befristet bis Ende Juli 2009. Insgesamt beschäftigt das Umweltbildungszentrum zurzeit 25 Personen auf 13 ganzen Stellen.

Der normale Bildungsbetrieb des Zentrums umfasst Umweltbildungswochen für mehr als 100 hessische Schulklassen pro Jahr, also rund 2.500 Kinder, und ein eigenes Seminarprogramm mit 40 akkreditierten Angeboten der Lehrerbildung für rund 700 Lehrkräfte. Zusätzlich liefert das Zentrum über Pilotprojekte und Forschungsvorhaben nachhaltige Impulse für die Bildungslandschaft in Hessen. Als Beispiele nannte der Landrat:

• Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für eine gesunde und regionalbiologische
Schulverpflegung und deren pädagogische Verankerung

• Qualifizierung und Verankerung von Senioren als Umwelttrainer und Lernbegleiter an
Schulen und Kindertagesstätten

• „Bildungsregion Energie“ zur Erschließung und Verankerung regionaler Energie- Lernorte in der Bildungsarbeit von Schulen und Kindertagesstätten

• Erarbeitung von Lernmaterialien und Lehrerhandreichungen für hessische Schulen Wie Besser-Esser-DVD mit Begleitheft, Sonnen-DVD, Schriftenreihe Lernen und Erleben

„Nach meiner Einschätzung ist das Umweltbildungszentrum für die Bildungslandschaft in Hessen nicht mehr wegzudenken“, schrieb Landrat Dr. Schmidt an Henzler. Eine Ansicht, die auch von der Kultusministerin geteilt wird, die antwortete: „Es ist beeindruckend, mit welch großem Engagement die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Licherode junge Menschen bei der Entwicklung eigener Vorstellungen zu Umweltfragen und bei der Entwicklung eines eigenen zukünftigen, umweltorientierten Lebensstils nachhaltig unterstützen. Als Hessische Kultusministerin möchte ich daher diese Arbeit auch weiterhin im Rahmen der Möglichkeiten fördern“.

Nachricht vom 5.5.09 10:39

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Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 27. Mai 2020

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