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Neues lehnt Wiesbaden ab
SPD: CDU lenkt dreist von der Landesregierung ab

Bad Hersfeld.- "Mit Sachlichkeit haben die Kommentare der CDU und von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt nichts mehr zu tun. Es ist eher dreist, wenn nach der Ablehnung eines neuen Bildungsangebotes in Bebra durch das Kultusministerium eine neue Schulpolitik für den Landkreis gefordert wird", erklärt der erste Stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzender Helmut Miska und fragt: "Wie soll das funktionieren, wenn Neuerungen von Wiesbaden abgelehnt werden?"

Offenbar heiße neue Schulpolitik für die Kreis-CDU nur das Schließen von Schulen, und damit die Aufgabe eines umfassenden wohnortnahen Bildungsangebots, das sich in der Vergangenheit bewährt habe. Anders ließen sich die Hinweise nicht erklären, mit denen die CDU-Politiker schon jetzt für die Zeit nach 2010 Einschnitte in die Schullandschaft ankündigten, so wie sie die Landesregierung und das Kultusministerium gerne sehen.

Damit pflege die Waldhessen-CDU vielleicht ihre Freundschaften in Wiesbaden, den Menschen im Landkreis diene diese Einstellung jedoch nicht. Miska halte sich da schon lieber an den bayerischen CSU-Kultusminister und dessen Aussage, dass nicht alles, was mit Bildung zusammenhängt, im streng betriebswirtschaftlichen Sinn nützlich sein müsse. Ausgaben seien sinnvoll, wenn sie die Persönlichkeit bilden und den Einzelnen in seiner Entwicklung voran bringen.

"In Bebra hat das Land betriebswirtschaftlich entschieden. Da muss man nichts ummänteln, da muss man nichts bedauern, sondern weiter dafür kämpfen. Aber in Wiesbaden etwas für den Kreis zu erreichen, das hat Landrat Dr. Schmidt bislang noch nicht geschafft wie wir das bereits erlebt haben beim Wegzug mehrerer Landesbehörden aus dem Kreis", erklärt Miska.

Nachricht vom 22.3.07 11:17

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Letzte Aktualisierung: Montag, 25. Mai 2020

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