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Eindrucksvolle Kulturnacht in Licherode

Parsons und Thibaud begeistern

Der Licheröder Expo-Pavillon platzte förmlich aus allen Nähten: Über 100 Besucher waren nach Licherode gekommen, um einen „Tanz in den Mai“ der ganz besonderen Art zu erleben. Und sie sollten einiges geboten bekommen, denn mit mythischer Malerei aus Rotenburg und legendären Songwritern aus den USA, mit romantischem Lagerfeuer und regional-biologischen Spezialitäten hatte das Team des Licheröder Umweltbildungszentrums ein wahres Feuerwerk an „Kulturgut“ aufgefahren.

Den Auftakt machte die Eröffnung der Kunstausstellung „Schöpfungsmythen“ der Rotenburger Künstlerin Rita Wetzel. Die ausgestellten Gemälde befassen sich mit Mythen und Ritualen unterschiedlichster Kulturen, darunter die der Maya oder auch die der Navajo. Die Inspiration für die ausdrucksstarken Kunstwerke bezog die Künstlerin unter anderem aus der Edda, der Bibel und mythischen Märchen.

Bildunterschrift:
Gitarrenmusik vom Feinsten: Todd Thibaud (links) und Joseph Parsons begeisterten dir zahlreichen Zuhörer mit gefühlvollen Folksongs und enormer Bühnenpräsenz

„Die faszinierenden Bilder von Rita Wetzel passen nicht nur unter ästhetischer Sicht großartig in unseren Tagungspavillon“, so der Leiter des Licheröder Zentrums Klaus Adamaschek in seinen Dankesworten. „Sie regen unsere Seminargäste und die Besucher auch dazu an, tief unter die Oberfläche zu sehen.“ Die beeindruckende Ausstellung ist bis Ende August 2008 im Pavillon zu sehen, Besichtigungen können über das Sekretariat des Umweltbildungszentrums (05664/94860) vereinbart werden.

Nach einer kurzen kulinarischen Pause war es dann soweit, und Joseph Parsons und Todd Thibaud aus Philadelphia bzw. Boston betraten die Bühne. Die international bekannten Songwriter haben als Solo-Künstler oder mit ihren Bands schon weit über 20 CDs veröffentlicht und treten nun seit einem knappen Jahr unter dem schlichten Namen Parsons Thibaud auch als Duo auf. Mit ihren eingängigen Liedern und vor allem dem seelenvollen Harmoniergesang zogen Parsons und Thibaud das Publikum von der ersten Minute an in ihren Bann.

Gefühlvolle Folk-Balladen wie „Smile“ wechselten mit rhythmischeren Stücken wie „Daddys Cadillac“ – und jeder Song wurde vom Publikum mit begeistertem Applaus gewürdigt. Und auch den Musikern merkte man an, wie entspannend und anregend die Atmosphäre des Licheröder Pavillons wirkt: Sie redeten viel mit dem Publikum, wirkten entspannt und warne vor allem enorm spielfreudig. Erst nach drei Zugaben mit sechs zusätzlichen Songs und über zweieinhalb Stunden begeisternder Folk-Musik ließen sie ihr Konzert ausklingen – um dann anschließend noch bei einem Glas Wein mit den Gästen am Lagerfeuer zu stehen und Erfahrungen über Musik, Umwelt, Amerika und vieles mehr auszutauschen.

Denn am Ende hatte auch der Wettergott sein Einsehen. Hatte es kurz vor dem Konzert noch in Strömen geregnet, so konnte der 1. Mai nun unter klarem Sternenhimmel mit Fackeln und Lagerfeuer begrüßt werden. Und es war dann früh am Morgen, als sich die letzten Gäste auf den Heimweg machten - voller Eindrücke eines weiteren unvergesslichen Abends im Rahmen der Licheröder Veranstaltungsreihe „Kultur am Ende der Straße“.

Nachricht vom 5.5.08 11:16

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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 10. Dezember 2019

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