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Der CDU ist die Ego-Politik des Landrats wichtiger als die Anliegen der Schüler in der Schülerbeförderung

Die CDU und FDP im Kreistag Hersfeld-Rotenburg lehnten in der letzten Kreistagssitzung am Montag, dem 17. März 2008, den von den Kreistagsfraktionen der SPD und FREIEN LISTE eingebrachten Dringlichkeitsantrag zur Schülerbeförderung im Landkreis ab, so dass dieser nicht auf die Tagesordnung gesetzt und diskutiert werden konnte.

Im Dringlichkeitsantrag hieß es: "Landrat Dr. Schmidt wird unverzüglich aufgefordert, die Kooperation von Schulelternbeiräten, Schulvertretern, dem NVV, den beteiligten Busunternehmen zu übernehmen und einen "runden Tisch" zu aktivieren. Die Elternumfrage der HNA zeigte, dass nicht nur im Nordkreis erhebliche Probleme bei der Schulerbeförderung vorliegen, sondern dass sich dieses
Problem auf das gesamte Kreisgebiet ausdehnt".

"Mit der sofortigen Behandlung des Dringlichkeitsantrages im Kreistag hatte die CDU und die FDP nichts anderes im Sinn als ihren CDU-Landrat zu schützen. Die hausgemachten Probleme in der Schülerbeförderung dürfen ruhig zu Lasten der Schüler und Eltern gehen, Hauptsache der Landrat kommt gut aus dieser Sache raus, stellt die Kreistagsfraktion der FREIEN LISTE fest.

Der Aufforderung von SPD und FREIER LISTE Anfang Februar 2008 den "runden Tisch" einzurichten, antwortete der Landrat im Februar hochnäsig, dass die Anlaufprobleme weitgehend gelöst seien und die Nachbesserungen laufend erfolgen würde. Der Landrat im O-Ton: Runden Tisch zur Schülerbeförderung
haben wir bereits".

Nur hatte der Landrat die Rechnung ohne die Eltern gemacht, die sich in Leserbriefen in der HNA über die unhaltbaren Probleme beschwerten. Ein Eingeständnis seines Versagens war dann die Telefonaktion am 11. März 2008 in der Redaktion der HNA. Hier erklärte der Landrat wortreich, dass man nun
alles versuchen werde, die Probleme zu lösen. Immer wieder fällt auf, dass Wunschdenken und Realität unterschiedlicher kaum sein können. Hier wird Politik auf dem Rücken der Kinder gemacht.

Danach hoffte man, dass diese Aktion nun eine Schadensbegrenzung sei und sich alles im Ostkreis beruhigen werde und sich keine Eltern und Schüler aus dem Westkreis, z.B. im Bereich Schenklengsfeld, zu Wort melden würden.

"Bis jetzt hat man auch "erfolgreich verhindert", dass die vielen Probleme, die auch im Westkreis nachweislich bestehen, nicht veröffentlich werden. Der Landrat wird auch erneut im Westkreis in die Schusslinie geraten und muss
die Probleme gegenüber den Eltern und der Öffentlichkeit erklären und die Verantwortung bei einer Abhilfe übernehmen" stellte der Fraktionsvorsitzendeder FREIEN LISTE im Kreistag, Herbert Heisterkamp, fest.

"Hier müssen sich die Eltern trotz Osterferien zu Wort melden und die Ungereimtheiten ans Tageslicht befördern. Nichts ist wichtiger wie die Sicherheit unserer Kinder. Die überlangen An- und Abfahrten an die Schulen sind eine Zumutung für die Schüler. Hierdurch werden weiter die Freizeiten der Schüler am Nachmittag unnötigerweise verkürzt, gibt Heisterkamp weiter zu bedenken. CDU und FDP müssen lernen über Ihren Schatten zuspringen, wenn
es den Bürgerinnen und Bürger im Landkreis zugute kommt.

Nachricht vom 24.3.08 10:50

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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 26. Mai 2020

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