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Bürgermeister Georg Lüdtke will verstärkt um junge Familien werben - Alheim soll auch Immobilienkauf fördern

Da der demografische Wandel auch vor Alheim nicht Halt macht, hat sich Bürgermeister Georg Lüdtke Gedanken darüber gemacht, wie man der Verödung alter Ortskerne entgegen wirken kann. Er ist davon überzeugt, dass die erste greifbare Konsequenz daraus sein muss, zukünftig keine neuen peripheren Baugebiete mehr auszuweisen. Aber er ist sich auch sicher, dass darüber hinaus noch nach weiteren Lösungen gesucht werden muss, denn die zukünftige Entwicklung der Gemeinde ist das umfassende Thema, das mit all seinen Facetten ständig im Fokus von Bürgermeister Georg Lüdtkes zukunftsorientierter Arbeit steht.

So liegt nun eine detaillierte Erhebung aus allen Alheimer Ortsteilen vor, aus der der aktuelle und der in den nächsten Jahren zu erwartende Leerstand von Immobilien abzuleiten ist. Legt man zudem die Prognose im ZuBRA-Gebiet (Bebra- Rotenburg-Alheim) zugrunde, so bedeutet dies, dass die Bevölkerung bis zum Jahr 2030 voraussichtlich um 7.870 Einwohner/innen also um 23,31 Prozent sinken wird.
In der Gemeinde Alheim allerdings ist dieser Bevölkerungsrückgang niedriger mit 13,90 Prozent prognostisiert. Das bedeutet aber nicht, dass man sich auf dieser Prognose ausruhen kann, führt Georg Lüdtke aus. Denn auch das wären immerhin 733 Einwohner/Innen weniger. Betroffen von diesem Bevölkerungsschwund sind überwiegend die dörflichen Kernbereiche, die aufgrund von Überalterung zunehmend ausdünnen. Hohe Leerstände in der Bausubstanz wären dann das Resultat.

„Damit keine massive Schwächung der Finanzkraft innerhalb der Kommune und der Region längerfristig erfolgt, müssen jetzt die Weichen verstärkt gegen Abwanderung und für neuen Zuzug junger Familien gestellt werden“, ist sich Bürgermeister Lüdtke sicher. Deshalb müssen jetzt Lösungswege gesucht und Programme auf den Weg gebracht werden, die einer zu erwartenden Verödung der Innerortskerne entgegen wirken. Teil eines angedachten zukünftigen Programms ist es, junge Familien finanziell zu unterstützen, wenn sie ein älteres Haus im Innerortsbereich kaufen, wie das zum Beispiel in Heringen erfolgen soll. So könnte Kauf und Sanierung in Eigenleistung billiger werden als neu zu bauen. Von diesem Anreiz profitieren letztendlich beide: junge Familien und die Gemeinde, denn jeder Einwohner/in mehr, bringt auch mehr Einnahmen in die Gemeindekasse.
Bürgermeister Lüdtke ist sich sicher, dass aufgrund der sehr positiven Ausrichtung der Gemeinde die Voraussetzungen für Zuzug sehr gut sind. Denn im Hinblick auf die vorhandene Infrastruktur stellt sich Alheim sehr attraktiv dar. Zudem sind durch die gute wirtschaftliche Lage eine ganze Reihe von Arbeitsplätzen geschaffen worden. Für junge Familien hat Alheim mit seinen Kindertagesstätten, Schule, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten viel zu bieten. Hinzu kommen Straße und Schiene für kurze Wege in die Region.

„Ein guter Lösungsweg einer Verödung der Innerortsbereiche entgegen zu wirken ist sicherlich die Initiative meines Bürgermeisterkollegen Hans Ries aus Heringen, der mit seinem Vorstoß zur Revitalisierung örtlicher Kernbereiche ein überaus gangbares Modell auf den Weg gebracht hat“, betont Bürgermeister Lüdtke. Er ist sich sicher, dass dies durchaus als beispielhaftes Modell für andere Kommunen dienen kann. Ein für die Gemeinde passend zugeschnittenes Programm kann auch Alheim gezielt in die Zukunft begleiten, betont Lüdtke.

„Zurzeit werden detaillierte Untersuchungen vorgenommen, inwieweit das Ries-Programm auf Alheim angewendet werden und unter welchen finanziellen Rahmenbedingungen und Eckpunkten die Umsetzung eines nachhaltigen Programms für junge Familien möglich sein kann und in Kürze den kommunalen Entscheidungsgremien zur endgültigen Beschlussfassung zugeführt“, unterstreicht Bürgermeister Georg Lüdtke.

Nachricht vom 17.12.07 13:56

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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 10. Dezember 2019

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