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So viele documenta-BesucherInnen wie noch nie zur Halbzeit

Am 4. August um 20 Uhr geht die documenta 12 in die zweite Halbzeit, sind die ersten 50 Ausstellungstage vergangen.
Und das mit so vielen BesucherInnen wie noch nie: am Samstag werden rund 330.000 zahlende BesucherInnen die Ausstellung in Kassel gesehen haben (die kommenden drei Tage hochgerechnet). Im Vergleich verzeichnete man 2002 zum gleichen Zeitpunkt 314.000 Gäste.
Aus diesen Besuchszahlen schon die Publikumsbilanz am Ende zu ermitteln wäre unseriös - schließlich kann niemand die Entwicklung im August und September vorhersagen. Dennoch: "Wir sind zuversichtlich, am Ende der Ausstellung mindestens so viele Besucher wie 2002, wahrscheinlich doch einige mehr begrüßen zu dürfen", sagt der Geschäftsführer Bernd Leifeld.

Die documenta, die als Großausstellung auch nach mehr als 50 Jahren auf ihrem Bildungs- und Vermittlungsauftrag besteht, bewegt also nach wie vor unglaublich viele Menschen. Menschen, die wie der künstlerische Leiter Roger M. Buergel beschreibt, "eine erstaunlich große Neugierde mitbringen und eine Bereitschaft, sich auf die documenta 12 einzulassen. Auf eine Ausstellung, die ja ein anderes Wirklichkeitsbild als das notorische euro-amerikanische vermitteln möchte".
Nach den ersten fünfzig Tagen, die er und die Kuratorin Ruth Noack kontinuierlich in der Ausstellung verbracht haben, steht für Roger M. Buergel fest: "Kunst funktioniert als Medium der Welterkenntnis, jedenfalls erfahre ich das täglich in der Ausstellung und in der Begegnung mit dem Publikum. Es gibt eine wunderbare, von Neugier und Konzentration geprägte Atmosphäre."
Die Kunstvermittlung wird auch in den nächsten 50 Tagen der Ausstellung viel Aufmerksamkeit und Raum bekommen: Zusätzlich zum täglichen Vermittlungsprogramm realisieren verschiedene KunstvermittlerInnen laufend Projekte mit speziellen Interessensgruppen, wie im Projekt "Sprechen und Stillen", das dezidiert Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr anspricht, oder in der gemeinsamen Arbeit und Ausstellungsbesuchen mit russisch-deutschen Frauen, um nur zwei Beispiele zu nennen, die auch noch in den nächsten 50 Tagen weiterlaufen werden. Und es werden verstärkt auch der künstlerische Leiter Roger M. Buergel und die Kuratorin Ruth Noack in offener Form BesucherInnen durch die Ausstellung führen.

Nachricht vom 2.8.07 14:50

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Letzte Aktualisierung: Montag, 25. Mai 2020

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