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Kali + Salz – viele Ansätze in der Prüfung

Landrat Dr. Schmidt und CDU-Kreistagsfraktion informieren sich vor Ort
„Für die zeitgerechte und Nachhaltige Entsorgung der Salzabwässer des Standorts Neuhof haben wir insgesamt 17 Varianten geprüft“, erklärte Werksleiter Dr. Zentgraf den Besuchern beim Besuch des Standort Hattorf.
Manches, was zunächst einfach klinge, habe sich dabei als technisch nicht umsetzbar gezeigt. Wie bei so vielen Dingen sitze auch hier der Teufel im Detail. Trotzdem werde an vielen Stellen weiter geforscht, um längerfristig zu einer Verbesserung der Situation an der Werra zu kommen. Diese sei mittlerweile der best untersuchte Fluss in Deutschland. Wie vom Bergamt gefordert, werde gegenwärtig eine neue Studie zu Gesamtbelastung des Gewässers bis zur Mündung fertig gestellt. Diese Studie solle Anfang 2008 mit den aktuellen Ergebnissen vorliegen.

Informierten sich vor Ort: v.l. Dana Kerst, Wolfgang Curth,Wilfried Erbe, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, CDU-Kreisvorsitzender Helmut Heiderich, K+S Werksleiter Dr. Zentrgraf und CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Herbert Höttl

Insgesamt erwarte man, so die CDU-Politiker, dass das Unternehmen bis 2012 soweit vorankomme, dass der heftig diskutierte Grenzwert von 2500 mg/l Chlorid gesenkt werden könne. Dafür müsse sicher an verschiedenen Stellen investiert werden. Dies sei aber im Interesse des Gewässers und der Anlieger dringend notwendig.

Ausdrücklich widersprach Dr. Zentgraf der Behauptung, dass der Versenkraum für die Abwässer spätestens 2020 erschöpft sei und dann bei K+S nicht mehr produziert werden könne. Solche Hochrechnungen seien nicht zutreffend. Nach den Planungen des Unternehmens sei gegenwärtig der Betrieb auf 30 – 35 Jahre gesichert. Zwischenzeitlich werde man durch Verbesserungen des Produktionsprozesses zu weiteren Fortschritten kommen, was die Beschäftigung vor Ort langfristig absichern werde.

Diskutiert wurde in diesem Zusammenhang auch die mehrfach öffentlich geforderte Pipeline zur Nordsee. Diese sei in den 70er Jahren schon einmal geplant gewesen, so Dr. Zentgraf. Danach sei eine Größe von ca. 1200 mm für die Rohre notwendig, was technisch realisierbar sei. Offene Fragen seien das Planungsrecht und die Kosten eines solchen Großprojekts.
Kali + Salz solle diesen Fragen konkret nachgehen, forderte CDU-Chef Helmut Heiderich, um verlässliche sachliche Argumente auch an dieser Stelle für die entsprechenden öffentlichen Diskussionen zu erhalten.

Für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg sei die dauerhafte Sicherung der Arbeitsplätze ebenso vorrangig, betonte Landrat Dr. Schmidt. Deshalb sei es hilfreich, dass der Hessische Landtag dies in seinem Beschluss ebenfalls deutlich herausgestellt habe. Für die CDU werde die Ausgewogenheit zwischen Umweltschutz und gut bezahlten Arbeitsplätzen weiter die Richtschnur des Handelns sein, so Fraktionschef Herbert Höttl abschließend.

Nachricht vom 20.7.07 10:28

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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 26. Mai 2020

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