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„We have a dream“
Airstream wird von der stellvertret .

damit ging es los: Ein klassen-, fächer- und berufsfeldübergreifendes Projekt, wie die nachhaltige Sanierung eines Airstream Wohnwagens zum rollenden Multifunktions-Airlebnis-Raums, verbindet alle aufgeführten Punkte miteinander.

Um dies aber realisieren zu können, wurde der Förderverein der Beruflichen Schulen angesprochen und um Unterstützung gebeten. Unter der Federführung des 1. Vorsitzenden Herbert Heisterkamp übernahm der Förderverein die Akquirierung von den notwendigen Geldern, die die Anschaffung erst möglich gemacht hat.
Der Bankverein in Bebra und die Bürgerstiftung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg waren die ersten Unterstützer, die Sparkasse Hersfeld-Rotenburg unterstützte mit einer Spende und dem Gewinn aus dem Vereinsvoting. Auch die Sparda Bank Hessen, die VR-Bankverein Hersfeld-Rotenburg – Projekt „Herz und Hand“ und die Bauhandwerksinnung fanden das Projekt förderungswürdig.

Nun konnte man zur Tat schreiten und die Beschaffung ins Auge fassen. Das Ziel war die Firma Multy-Service Goldt GmbH in Wakendorf bei Hamburg. Die Kaufdelegation angeführt von der stellvertretenden Schulleiterin Bianca Feyerabend und der Projektleiterin Judith Sperlich machte sich auf den Weg in den Norden. Unterstützt wurden sie vom Kraftfahrzeugmeister Jörg Buchenau von den Buchenau Reisen in Herleshausen und dem Fördervereinsvorsitzenden Herbert Heisterkamp. Bei der Firma Goldt GmbH hatte man die Qual der Wahl. Es kamen fünf Fahrzeuge in die engere Wahl. Das Fahrzeug, das allen Beteiligten am besten zusagte, konnte aus dem vorhandenen Budget nicht gestemmt werden. Da der Geschäftsführer und Inhaber Daniel Goldt so sehr von dem Schulprojekt begeistert war, sagte er spontan ein Sponsoring über 2.500 Euro zu, so dass man den Wunsch-Airstream erwerben konnte.

Die Abholung bei der Multy-Service Goldt GmbH in Wakendorf bei Hamburg konnte nur mit einem Gespann aus LKW und einem Tieflader, das von der Firma Helmut Beisheim GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt wurde, nach Bebra erfolgen.

In den Beruflichen Schulen erfolgt nun die Bestandsaufnahme, dafür wird das Fahrzeug entkernt und die Hülle demontiert, um an das Chassis zu gelangen. Die Hülle des Airstreams ist eine freitragende Konstruktion aus Aluminium, anders als europäische Wohnwagen. Sie ist über Nietverbindungen mit dem Chassis verbunden. Einmal vom Chassis getrennt, reichen 8 Personen, um die Hülle anzuheben und zur Seite zu stellen.

Es ist zu erwarten, dass das Chassis instand gesetzt werden muss. Danach wird die Hülle wieder aufgesetzt und vernietet. Die Elektroinstallation sowie die Energieversorgung durch PV und/oder Kleinwindanlage können dann erfolgen. Schließlich wird die Hülle isoliert und die Wände verkleidet.

Viele Schülerinnen und Schüler haben hierbei die Möglichkeit sich einzubringen. Beispielhaft sind hier zu nennen: Studierende der Fachschule Maschinenbau und die Technischen Systemplaner Stahl- und Metallbau (Statische Berechnungen Chassis/Technische Zeichnungen), Mechatroniker (Arbeitsplanung/Demontage der Hülle), Berufsfachschule Mechatronik (Ausbesserungen an der Hülle), Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Technik (Montage der Hülle), Technische Systemplaner Elektrotechnik (Planung der Energieversorgung und –verteilung), Tischler (Isolierung und Verkleidung der Wände) sowie Maler und Lackierer (Innen- und Außengestaltung). Schülerrinnen und Schüler aus dem Berufsfeld Wirtschaft können das Projekt betriebswirtschaftlich begleiten.

Nachricht vom 8.12.17 14:37

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Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 08. April 2020

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