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"Auf einmal und gleichzeitig. Eine Machbarkeitsstudie"

Aktuell von der Documenta 12
"Guten Tag meine Damen und Herren, wir führen Ihnen eine Welt vor, in der alle Verbindungen zwischen der Arbeit, den Waren und dem Geld aufgelöst werden, und zwar, weil diese Verbindungen verachtet werden (...)."

Vor vielen PassantInnen und BesucherInnen eröffnete heute der Conférencier (Alice Creischer) "Auf einmal und gleichzeitig. Eine Machbarkeitsstudie" im City Point Kassel - konzipiert von der Künstlerin Alice Creischer, dem Künstler Andreas Siekmann und dem Dirigenten und Komponisten Chrsitian von Borries.
In der Kulisse des hell ausgeleuchteten Shopping Centers kamen die fünf musikalischen Szenen und das Libretto mit dem Landesjugendsinfonieorchester Hessen sowie neun DarstellerInnen zur Uraufführung. Während das Orchester im Untergeschoss fest installiert war, spielten sich die Szenen auf allen Ebenen des Einkaufszentrums und auf den Rolltreppen ab.

"Auf einmal und gleichzeitig. Eine Machbarkeitsstudie"
Musikalische Szenen zur Negation von Arbeit

von Alice Creischer, Christian von Borries und Andreas Siekmann
mit dem Landesjugendsinfonieorchester Hessen und dem City-Point Kassel, ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG

Bildmaterial können Sie sich auf unserer Internetseite im geschützten Pressebereich in hoher Auflösung unter dem Menüpunkt Pressefoto herunterladen.

Das Stück wird morgen, 03. Juli 2007, und übermorgen, 04. Juli 2007, jeweils um 17.00 Uhr im City-Point am Königsplatz nochmals aufgeführt.


"Wir träumen, dass die Passanten nicht konsumieren.
Wir haben den Eindruck, dass die Investitionen sich nicht einlösen,
dass es gar nicht um Gewinn geht,
sondern um einen bloße Verausgabung von Anlegerkapital,
dessen Renditeversprechen sich versprüht, versprüht.
Und wenn es nur um diese Verausgabung ginge
und wenn die Ketten von Investieren, Konsum und Gewinn
nichts sind als eine bloße Aufrechterhaltung von Sein?
Dann genügte nur eine leichte Blickverschiebung,
dass dies alles einem Versprechen nahe kommt,
das die Maschinen gaben,
als sie Einzug in die Fabrik hielten.
Und alles wäre schon darauf vorbereitet
- die Warendisplays, die Springbrunnen, der Food-Bereich -
und nur die geringfügige organisatorische Detailfrage
der Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums
müsste noch geklärt werden,
um aus diesem Ort
eine logisch bestechende Vorstellung von Realität zu gewinnen."
(Auszug aus dem Libretto)

Nachricht vom 3.7.07 10:22

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Letzte Aktualisierung: Samstag, 07. Dezember 2019

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