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SPÄTSTARTER GESUCHT: JUNGE ERWACHSENE ERHALTEN CHANCE AUF AUSBILDUNG
JUNGE ERWACHSENE ZWISCHEN 25 UND 35 .

Mirco Mey hat seine Chance genutzt - mit 34 Jahren startete er beruflich noch einmal durch.
Nachdem er jahrelang überwiegend als Gabelstaplerfahrer und Helfer im Lagerbereich tätig war, hat er eine Umschulung zur Fachkraft für Lagerlogistik absolviert und hat nun einen festen Arbeitsplatz. „Ich habe nach der Schule mal eine Lehre zum Maurer begonnen, die ich aber relativ schnell abgebrochen habe. Danach hat mir der Mut gefehlt und ich habe mich mit Helfertätigkeiten über Wasser gehalten. Jetzt bin ich froh, dass ich mit Mitte dreißig noch die Chance bekommen habe, eine Ausbildung zu absolvieren", freut sich Mey. Der jetzt 36-Jährige ist seit Juli als Fachkraft für Lagerlogistik bei der Firma Hagemeyer eingestellt. Hagemeyer war auch während der Umschulung der Kooperationsbetrieb, der die praktischen Inhalte der Ausbildung vermittelte. „Wir haben bisher in keinem Zug bereut, die Umschulung mit Herrn Mey durchgeführt zu haben. Die Ausbildung hat super funktioniert, aus allen Bereichen des Unternehmens kam Lob für sein Engagement. Ich freue mich über die damalige Entscheidung, einer Übernahme stand nichts im Weg", lobt Denis Steinmüller, Logistikleiter bei Hagemeyer. Die Theorie erlernte Mey in der Berufsschule. Mit Förderunterricht und Prüfungsvorbereitungen unterstützte die SRH Berufliche Rehabilitation GmbH (SRH), ein Projektpartner der Arbeitsagentur im Rahmen der Initiative
„Spätstarter gesucht". Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließen mit SRH einen Umschulungsvertrag ab und absolvieren innerhalb von zwei Jahren eine Ausbildung. Nicole Steinbach, Teamleiterin in der Arbeitsagentur, hat großen Respekt vor den Teilnehmern: „Es erfordert Mut sich lange nach der Schulzeit noch mal auf die Schulbank zu setzen und einen Beruf zu erlernen. Das zeugt von hoher Motivation." Mit einem Berufsabschluss stehen den jungen Menschen, die sich häufig von einer Helfertätigkeit zur nächsten hangeln, viel mehr Türen offen. Es gibt Entwicklungsmöglichkeiten nach oben oder die Möglichkeit, sich beispielsweise im Handwerk später selbständig zu machen. Die Verdienstmöglichkeiten sind langfristig besser und das Risiko der Arbeitslosigkeit deutlich kleiner. „Für Aus- und Weiterbildung gibt es kein Höchstalter, im Gegenteil, sie wird in einer dynamischen Wirtschafts- und Arbeitswelt immer wichtiger", erklärt Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. „Mit der Förderung der Umschulung leisten wir zugleich einen Beitrag zur Bekämpfung des einsetzenden Fachkräftemangels in unserer Region", ergänzt Dombrowski.

Die Agentur für Arbeit fördert Umschulungen, die außerbetrieblich bei Bildungsträgern oder in Betrieben stattfinden können. Die Umschüler erhalten bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen für die Zeit der Bildungsmaßnahme bei einem Bildungsträger ihr Arbeitslosengeld in der bisherigen Höhe weiter. Die entstehenden ehrgangskosten werden von der Agentur für Arbeit in voller Höhe erstattet sowie ein Fahrkostenzuschuss gezahlt. Wird die Umschulung in einem Betrieb absolviert, kommt neben dem bisherigen Arbeitslosengeld noch eine Ausbildungsvergütung hinzu, die bis zu einem Freibetrag von 400 Euro nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet wird.

Fragen zu den Fördervoraussetzungen, den finanziellen Leistungen und zu den umfangreichen Bildungsangeboten in der Region beantworten die zuständigen Arbeitsvermittlerinnen und -vermittler. In der Zeit von 8
bis 18 Uhr kann von Montag bis Freitag unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 ein Termin für ein persönliches Beratungsgespräch vereinbart werden.

Nachricht vom 6.11.14 11:45

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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 26. Mai 2020

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