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DGB-Jugend Nordhessen protestiert auf dem Hessentag gegen unsoziale Politik der FDP
dgb/psokolowska

Im Rahmen des Hessentags hat die DGB-Jugend Nordhessen gegen die unsoziale Politik der FDP im Bund sowie im Land Hessen demonstriert. Am 19.06. zogen rund 30 junge GewerkschafterInnen zum Infostand der FDP auf dem Hessentag und verteilten dort Flyer und brachten auf Schildern ihre Forderungen zum Ausdruck. „Die FDP meint: 4€ Mindestlohn reicht den Menschen. Wir meinen: 4% am 22. September bei den Bundes- und Landtagswahlen reichen der FDP“ – dies war der Slogan, mit den die jungen GewerkschafterInnen von ver.di, IG Metall, NGG und GEW die HessentagsbesucherInnen darauf aufmerksam machte, dass die schwarz-gelben Regierungen seit Jahren Politik gegen die Interessen der jungen Generation machen.

„Wir werden die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkampf darauf aufmerksam machen, wer den Niedriglohnsektor für junge Menschen ausgeweitet hat, den Ausbildungsstau vergrößert hat, die Mehrwertsteuer für Hoteliers gesenkt und über 11 000 Schlecker-MitarbeiterInnen in die Arbeitslosigkeit geschickt hat“, so André Schönewolf, Jugendbildungsreferent beim DGB Nordhessen und verspricht: „Dies war erst der Auftakt unserer Aktionen im Wahlkampf. Wir geben keine Wahlempfehlung ab, wollen aber, dass es endlich einen Politikwechsel zu Gunsten von SchülerInnen, Azubis, Studierender und junger Beschäftigter gibt. Wir wollen unsere Vorstellungen und Ideen einer sozialen Politik in den öffentlichen Raum tragen und die Menschen mit kreativen Aktionen für Politik begeistern.“ Die Aktion erfuhr großen Zuspruch, sowohl bei den Besucherinnen und Besuchern, als auch beim hessischen Spitzenkandidaten der SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel sowie der Landtagsabgeordneten der Linken, Marijana Schott, die beide zufällig an den Infoständen ihrer Parteien die Aktion beobachteten. Die FDP reagierte auf die Kritik an ihrer Politik gar nicht und verzichtete auf eine Auseinandersetzung mit den jungen GewerkschafterInnen. „Manchmal bedeutet Schweigen eben Zustimmung“, so Schönewolf.

Nachricht vom 21.6.13 11:31

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Letzte Aktualisierung: Montag, 09. Dezember 2019

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