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Neubau des Schulcampus für das Obersberg-Schulzentrum Bad Hersfeld
Der neue Schulcampus auf dem Obersb .

Einweihung von Mensa- und Aulagebäude / Drei Millionen Euro Investition

An zentraler Stelle und somit vom gesamten Schulzentrum mit rund 3.600 Schülern und 250 Lehrern nutzbar, ist auf dem Obersberg in Bad Hersfeld ein Schulcampus mit Mensa und Kiosk sowie Ausgabe¬küche und Aula – das Audimax - entstanden. Das neue Gebäude, das sich baulich sehr gut in die Bestandsgebäude des Schulzentrums einfügt, befindet sich auf der vormals begrünten Verkehrsinsel gegenüber den Schulen und öffnet sich mit einer Glasfassade nach dort. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt übergab jetzt im Rahmen einer kurzweiligen Einweihungs-Feier gemeinsam mit Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Schulgemeinde das neue Gebäude an die drei Schulleiter Karsten Backhaus, Modellschule, Falko Radewald, Berufliche Schulen, und Sabine Rimbach, Gesamtschule. Eindrucksvoll umrahmt wurde die Feier vom Obersberg-Chor mit Ulli Meiß sowie vom GBO mit Helgo Hahn, Streichern der Klasse 6 der Gesamtschule, dem Obersberg-Orchester mit Tatjana Beyer und dem gemeinsamen Abschlusslied „Somebody loves me“.

In seiner Begrüßung erinnerte der Landrat an die Entwicklung, die zum Neubau führte: Ende 2008 wurde die Weltwirtschaft von der Finanzkrise kalt erwischt. Die Konjunktur brach ein, es drohte eine massive Rezession. Damals reagierten Bund und Land mit sofortigen Stützungsmaßnahmen. Die Schlüsselworte lauteten damals: Abwrack-Prämie und Konjunkturprogramme.

Die Hessische Landesregierung legte ein Sonderprogramm zur Konjunkturbelebung auf, aus dem 1,2 Milliarden Euro für den Schulbau bereitgestellt wurden. 28 Millionen davon flossen in den Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Zusammen mit den Eigenmitteln des Landkreises wurden in drei Jahren rund 65 Millionen Euro in die Schulen investiert. „In Anbetracht der schwierigen Haushalts-Lage der öffentlichen Hände war dies ein ganz besonderer Kraftakt, der aber bewirkte, dass unsere 46 Schulen, 39 Hallen, das Stadion und das Schwimmbad heute überwiegend in einem ausgezeichneten Zustand sind, und dass wir einige wenige Neubauten errichten konnten. Der größte und sicherlich auch spektakulärste ist dieser Schulcampus für drei Millionen Euro, der die neue Mensa, die neue Aula – Audimax genannt - und weitere Räumlichkeiten beinhaltet. Man könnte auch sagen: Dieser Schulcampus ist eine Nachwirkung der Finanzkrise 2008“, führte der Landrat aus.

Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer betonte: „Es ist wunderbar zu sehen, wie hier in Bad Hersfeld, aber auch in praktisch jedem anderen Ort in Hessen ganz konkrete Projekte zum Abschluss gebracht werden konnten. Die Infrastruktur in den Kommunen hat durch die Konjunkturprogramme einen enormen Modernisierungsschub in einem sehr kurzen Zeitraum erfahren. Es gibt keinen Ort, in dem nicht ein Bürgerhaus, ein Rathaus, eine Schule, eine Kita, ein Schwimmbad, eine Turnhalle, eine Straße oder eine sonstige Maßnahme von dem Konjunkturprogrammen profitiert hat. Insbesondere mit den finanziellen Aufwendungen für die Sanierung, Modernisierung und den Ausbau der Schulen werden die Lern- und Lehrbedingungen deutlich verbessert.“

Entstanden sind zwei Teile in dem neuen Schulcampus: Die Mensa mit einer Fläche von knapp 250 Quadratmetern und daran anschließend mit 270 Quadratmetern eine Aula, das Audimax. Diese Räumlichkeiten können bei größeren Veranstaltungen zu einem großen Veranstaltungs-Raum zusammengeschaltet werden. Ergänzt wird das Raumangebot durch einen großzügigen 180 Quadratmeter umfassenden Bühnenbereich, der als Unterrichtsbereich für das Fach Theater/ Darstellung genutzt wird. Um den Saal herum wurde eine Empore angeordnet, die separate Nutzungen für Besprechungen, oder Konferenzen ermöglicht.

Angegliedert sind auch Lagerräume für den Bühnenbereich, Stuhllager und die erforderlichen Toilettenanlagen. Der Aula- und Theaterbereich kann über separate Eingänge barrierefreie von außen erreicht werden. Im ersten Obergeschoss ist der gesamte Technikbereich der Mensa untergebracht, also Lüftungsanlagen und Elektroinstallationen.

Die Tragkonstruktion des Gebäudes besteht nach den Angaben des Architekturbüros Willi Kirsch-ner und Partner aus Stahlbeton, die Dachkonstruktion wird getragen von 1,60 Meter starken Spannbetonträgern. Darüber befindet sich eine Stahlbetondecke mit Flachdachaufbau. Die Außenwände sind ebenfalls in Stahlbeton und werden außen mit Wärmedämmung und Platten verkleidet.

„Schulbau ist kein Selbstzweck. Schulbau ist eine Investition in die Zukunft. Eine Investition in unsere Kinder und Enkel, die schon in einigen Jahren in hoffentlich verantwortlichen Funktionen die Zukunft unserer Region und unseres Landes mitbestimmen und mitgestalten werden“, sagte Landrat Dr. Schmidt. Wenn heute erhebliche Summen in die Schulen investiert würden, was der Landkreis schon immer sehr nachhaltig getan habe, „dann setzen wir auf die Zukunft. Bildung ist das Wertvollste, das wir unseren Kindern geben können“, schloss Dr. Schmidt.

Nachricht vom 5.3.12 11:37

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Letzte Aktualisierung: Montag, 25. Mai 2020

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