Home Branchen Vereine Links News FAQ / Hilfe Suche


 

 

Auch 2012 ausgeglichener Haushalt in Alheim

Ein zentraler Tagesordnungspunkt in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Alheim am 14. Februar 2012 im DGH Sterkelshausen war die Einbringung des Haushaltplanes 2012. Bürgermeister Georg Lüdtke (SPD) legte den Parlamentariern ein positives Zahlenwerk vor, das sich gegenüber den Haushalten in vielen anderen Kommunen deutlich anders darstellt.

„Wurde der Haushalt 2011 auf Grund massiver Sparbemühungen und erhöhter Gewerbesteuereinnahmen mit einem satten Plus abgeschlossen, so wird auch im vorgelegten Zahlenwerk des Haushaltplanes 2012 wiederum mehr wie deutlich der Beweis angetreten, dass mit der Neuausrichtung der Gemeinde Alheim auf wirtschaftliche Stärkung über erneuerbare Energiegewinnung, gepaart mit einem flankierenden Prozess der nachhaltigen Bildung von jung bis alt, die richtige Zukunftsstrategie gefunden und umgesetzt wird“, so die einleitenden Worte des Verwaltungschefs. Das vorgelegte Zahlenwerk spiegele eindeutig den kommunalpolitischen Lohn der harten jahrelangen Arbeit wieder, der dazu beitrage, dass auch die Grundsteuern A und B bei 300 Punkten genauso wie die Gewerbesteuerhebesätze und die Beiträge für Abwasser und Trinkwasser unverändert bleiben, und die Gemeinde die sehr hohe Infrastruktur halten und ausbauen könne.

Die Einbringungsrede für den Haushalt 2012 wurde für die Anwesenden kurzweilig und verständlich mit einer Power-Point-Präsentation unterlegt, in der die Haupteckdaten und Investitionen bildlich dargestellt wurden und jeder die Projektumsetzung genau mitverfolgen konnte.

Mit Genugtuung führte der Bürgermeister aus, dass zudem in dem Haushaltsplan 2012 eine ganze Anzahl von Grafiken vorhanden ist, die die gesamte Palette der sehr positiven Entwicklung der Gemeinde Alheim von A-Z darstellen. Erfreut sei er auch darüber, dass jeder Wissbegierige über die Webseite der HessenAgentur und des Kompetenznetzes „Vitale Orte 2020“ unter https://www.hessen-nachaltig.de/web/vitale-orte-2020/gemeindedatenbank die Entwicklung der Gemeinde Alheim von 2000 bis 2010 einsehen kann und somit nunmehr offiziell auch der Letzte davon überzeugt sein müsste, dass Alheim bestens aufgestellt ist.

Der Haushalt hat im Ergebnis ein Ausgabenvolumen von 8.360.074,- Euro und ein Einnahmenvolumen von 8.364.823,- Euro. Er schließt mit einem Überschuss von 4.749,- Euro ab und ist somit ausgeglichen.

Weiterhin führte Bürgermeister Georg Lüdtke aus, dass der Gemeindeanteil im Bereich der Einkommenssteuer mit ca. 1,33 Millionen Euro und die Gewerbesteuereinnahmen mit ca. 1,8 Millionen Euro angesetzt wurden. Die zufließenden Schlüsselzuweisungen mit ca. 1,6 Millionen Euro würden aber direkt wieder von den zu zahlenden Umlagen wie die Kreisumlage mit ca. 1,6 Millionen Euro, die Schulumlage mit ca. 650.000,- Euro, die Kompensationsumlage mit ca. 62.000,- Euro und der hessischen Zinsdienstumlage von ca. 14.000,- Euro mehr wie aufgezehrt.

Die Personalkosten wurden mit ca. 2 Millionen Euro angesetzt wobei die Personalkosten des Erziehungspersonals in den KiTas ca. 800.000,- Euro betragen.
Als Wermutstropfen bezeichnete Bürgermeister Lüdtke, dass trotz der sehr positiven Finanzlage im Haushaltsjahr 2012 zu tätigende Investitionen in Höhe von ca. 900.000,- Euro über Kredite vorfinanziert werden müssten. Davon entfielen auf Pflichtaufgaben im Bereich der Ver- und Entsorgung ca. 500.000,- Euro, die zum Beispiel durch Maßnahmen der verschärften Eigenkontrollverordnung entstehen.

Bürgermeister Georg Lüdtke unterstrich, dass der eingebrachte Haushalt 2012 ein Zahlenwerk darstellt, das mit vielen Investitionen in allen Ortsteilen gespickt ist. Er passe in die Zeit und sei spiegelbildlich für die sehr gute kommunalpolitische Zusammenarbeit der vergangenen Jahre.

Im Vorfeld der Haushaltsplanaufstellung wurde in gewohnter Weise wieder in interfraktionellen Arbeitsgruppen über mögliche Einsparungen nachgedacht und Lösungsvorschläge erarbeitet. Lüdtke dankte allen Beteiligten und führte aus, dass die Ziele des Haushaltskonsolidierungskonzept 2011 fortgeschrieben und auch 2012 verstärkt umgesetzt werden, um die „freie Spitze“ zu erhöhen.

Laut Bürgermeister Georg Lüdtke gibt es trotz der Tatsache, dass es Alheim den „Umständen entsprechend“ in der heutigen Zeit gut gehe, keinen Grund, die Euros mit vollen Händen zu verteilen, genau das Gegenteil sei der Fall. Wenn man gute Einnahmen habe, müssen verstärkt Schulden zurückgeführt werden, um die Kommune weiterhin finanziell gesund in die Zukunft zu führen. Dazu gehöre auch eisernes Sparen und die Einsicht bei Kommunalpolitikern wie Bürgern, dass nicht das Wünschenswerte sondern nur das finanziell Machbare umgesetzt werden könne, so der Verwaltungschef.

Er freue sich daher auch, dass die Gewerbe- und Handwerksbetriebe in Alheim mit einer der tragenden Säulen des Wohlstandes seien und belegt dies mit eindeutigen Zahlen. Waren im Haushaltsplan 2011 ca. 1,48 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen veranschlagt und dies schon 862.000,- Euro mehr als im Haushaltsjahr 2010 festgesetzt wurden, so wurde das Haushaltsjahr 2011 mit ca. 2,1 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen abgeschlossen: ein Plus von ca. 600.000 Euro. Im neuen Haushaltsjahr rechne die Gemeinde mit ca. 1,8 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen. Es sei kein Geheimnis, so Bürgermeister Georg Lüdtke, dass sich hier das Engagement der Gemeinde Alheim zur Förderung der Erneuerbaren Energien mehr wie auszahle.

Das dürfe jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass den Kommunen von Bund, Land und Kreis Jahr für Jahr immer mehr Lasten aufgebürdet werden. Es sei ein Unding, dass der Gemeinde in der heutigen Zeit von den Zuweisungen nichts mehr übrig bleibe, sondern sie noch ca. 660.000,- Euro wegen der Umlagefaktoren drauf legen müsse, um ihren gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber dem Landkreis gerecht zu werden. Es gehe darum, die kommunale Selbstverwaltung sicherzustellen und nicht die Kommunen in den finanziellen Ruin zu stürzen. Da helfen dann auch keine Rettungsschirme mehr, ist sich der Rathauschef sicher.

„Alheim kann sich glücklich schätzen, im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben, die nunmehr auch dazu führen, dass der Bürger nicht mit zusätzlichen Steuererhöhungen und dem hessischen Rettungsschirm konfrontiert werden muss“, stellte Bürgermeister Georg Lüdtke abschließend fest.

Nachricht vom 28.2.12 14:38

Werbung 

Favoriten hinzufügen Seite empfehlen Impressum AGBs Datenschutzerklärung Red.

Letzte Aktualisierung: Montag, 25. Mai 2020

Regional- und Stadtportalsoftwarelösung