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Kreis erfolgreich im Wettbewerb „Regionale Daseinsvorsorge“
Siegerehrung (v.l.n.r.): Sigrid Wet .

Auszeichnung als eine von 21 Modellregionen / 180.000 Euro

Großer Erfolg für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Beim Bundeswettbewerb „Regionalen Daseinsvorsorge“ zum demografischen Wandel des Bundesministeriums für Verkehr-, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) wurde der Landkreis als eine der bundesweit nur 21 Modellregionen ausgewählt. Eine Delegation aus dem Landkreis mit der Zukunftsbeauftragte im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Anja Csenar, der Regionalmanagerin Sigrid Wetterau sowie Marion Gümpel nahm in Berlin die Gratulation von Staatssekretär Rainer Bomba entgegen. Dotiert ist dieser Erfolg mit einem Förderbetrag von etwa 180.000 Euro.

Zu Beginn des Wettbewerbs waren 156 Regionen und Zusammenschlüsse gestartet. Damals setzte sich der Landkreis bereits durch und wurde als eine von 50 Regionen aufgefordert, ein Zukunfts-Konzept zu erstellen und vorzulegen. Dies geschah und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg kam in die Reihe der 21 siegreichen Regionen. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt beglückwünschte die Verantwortlichen für diesen großartigen Erfolg, der Ansporn sein wird, den demografischendemographischen Wandel in unserer Heimat auch weiterhin engagiert und ideenreich zu gestalten.

Nach Prognosen soll es im Landkreis Hersfeld-Rotenburg bis 2050 einen Rückgang der Be-völkerung von 20 bis 30 Prozent geben, der sich auf das Zusammenleben im Landkreis auswirken wird. Aufgabe war es, eine Strategie einer „Regionalen Daseinsvorsorge“ vor Ort zu entwickeln, die verschiedene Infrastrukturbereiche wie etwa die ärztliche Versorgung, die Bildungsstandorte und einige mehr des Landkreises in den Blick nimmt. Unter der Federführung der Zukunftsbeauftragten arbeiten Fachbereiche des Landratsamtes, das Regionalforum Hersfeld-Rotenburg und die Interkommunale Zusammenarbeit Bebra, Rotenburg a.d. Fulda und Alheim (ZuBRA) eng zusammen, um Antworten auf diese Herausforderung zu finden.

Mit der erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb gibt es nach Ansicht von Landrat Dr. Schmidt jetzt die Chance, Themenschwerpunkte im Landkreis zu setzen. Dabei soll es ein erstes Ziel sein, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu sichern und zu verbessern. Unter dem Motto „Regional arbeiten, bundesweit wirken“ wird sich der Landkreis mit den anderen ausgewählten Regionen vernetzen. Auch das Land Hessen unterstützt den Landkreis durch das Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und das Hessische Sozialministerium.

Nachricht vom 14.12.11 13:16

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Letzte Aktualisierung: Freitag, 10. April 2020

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