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EU-Förderung für Ulsterbrücke
Bürgermeister Ralf Orth, Landrat Dr .

„Schwupp“ bleibt erhalten und wird saniert und gesichert

Die Gemeinde Philippsthal wird aus dem LEADER-Förderprogramm der EU für zwei Maßnahmen finanziell unterstützt. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt überbrachte jetzt zwei Bewilligungsbescheide von zusammen fast 40.000 Euro und übergab sie zusammen mit Regionalmanagerin Sigrid Wetterau und im Beisein von Kommunalvertretern und Landtagsabgeordnetem Torsten Warnecke dem Bürgermeister der Gemeinde, Ralf Orth. Die LEADER Region Hersfeld-Rotenburg ist als Entwicklungsregion für den ländlichen Raum von der Europäischen Union für sieben Jahre bis 2013 anerkannt.

Derzeit ist in die LEADER-Region Hersfeld–Rotenburg bereits eine dreiviertel Million Euro als Zuschuss geflossen; daraus resultiert ein Investitionsvolumen von mehr als zwei Millionen Euro. So soll der ländliche Tourismus im Werratal entwickelt werden, vor allem mit aktivtouristischen Angeboten wie Wandern, Radfahren und Kanuwandern. Dem dient auch die Sanierung der Brücke „Schwupp“ über die Ulster und Erstellung einer Beschilderung Grenzwanderweg „Grünes Band“. Ziels sind nach Darstellung des Landrats Erhalt und Wiederherstellung des baufälligen und nicht mehr begehbaren Brücke und der Wegestruktur und damit die Verbesserung des Grenzwanderweges. Beim Grenzwanderweg „Grünes Band“, der über die Brücke verläuft, handelt es sich um einen Fernwanderweg von nationaler Bedeutung, der auch über Deutschland hinaus bekannt ist. Ein Abschnitt des Weges folgt dem ehemaligen Grenzverlauf in der Gemeinde Philippsthal. Im nahen Umfeld liegen weitere überregionale Wegeverbindungen wie der Werra-Burgensteig, der Ulsterradweg und der Werratal-Radweg. Es entstehen damit auch Synergien durch die Nutzung verschiedener Weitwander- und Fernradwege.

Die Brücke und das Umfeld haben zudem eine besondere Bedeutung aus der Wendezeit: Die Brücke war eine der ersten „offenen“ Wegeverbindungen im November 1989 zwischen Thüringen und Hessen, wusste vor Ort der aus Unterbreizbach stammende Philippsthaler Bürger Hans Pforr zu berichten, der sich für den Erhalt der Querung stark gemacht hatte. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt knapp 72.000 Euro, dazu gab die EU als Zuschuss etwas mehr als die Hälfte.

Auch über einen zweiten Zuschuß konnte sich Bürgermeister Orth freuen: Für den Abriss des nicht mehr mit vertretbaren Kosten sanierungs- und umbaufähigen bisherigen Gefrierhauses von Gehtsemane und die Neuerrichtung eines Funktionsgebäudes mit mehrfacher Nutzung überbrachte der Landrat den Bescheid von rund 3.500 Euro. Es ist ein Zuschuss zu den Gesamtkosten von fast 7.000 Euro für einen Jugendraum, einen Lager- sowie einen Kühlraum für die Festlichkeiten am Hugenottenplatz sowie öffentlich zugängliche Toilettenanlagen.

Nachricht vom 1.12.11 13:59

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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 26. Mai 2020

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