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Freie Wähler unterstützen uneingeschränkt das Schulbauprogramm

Um- und Ausbau der waldhessischen Schulen so schnell wie möglich umsetzen


Die Kreistagfraktion der Freien Wähler begrüßt die Investitionsoffensive des Landrates Dr. Schmidt zum Ausbau der waldhessischen Schulen. Das Schulbauprogramm ist unbestritten notwendig um weiter den Unterricht auf höchstem Niveau im Landkreis anbieten zu können.

„Die Freien Wähler wollen die Schulen in kommunaler Selbstverwaltung behalten und auch die anstehenden Um- und Ausbaumaßnahmen in eigener Planungsregie durch die Fachleute des Immobilienmanagements des Landkreises durchführen lassen, um somit auf die aktuellen Situationen in der Schullandschaft reagieren zu können. Wir halten die Sanierung und den Betrieb der Schulen in einem so genannten Privat Public Partnership-Modell (PPP) zuorganisieren als sehr fragwürdig, da nach den Erkenntnissen der Fachleute solche PPP-Projekte erst bei einem Volumen von 30 Millionen Euro wirtschaftlich seien.“, stellte der Fraktionsvorsitzende Herbert Heisterkamp, den Standpunkt seiner Fraktion dar.

Die von der SPD/FWG geforderte Bestandsbeurteilung durch die Fachleute im Immobilienmanagement hat einen Um- und Ausbaubedarf für die nächsten Jahre für die Gesamtschule Schenklengsfeld, der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg, den Kaufmännischen Trakt der beruflichen Schulen in Bebra, der Gesamtschule Geistal, der Gesamtschule Heringen (W), der Grundschule Neuenstein und der IGS/Gesamtschule Bebra von nur 14 Millionen Euro ergeben.

Die ersten groben Schätzungen eines Um- und Ausbaubedarfs der Schulen von 23 Mill. Euro, die von den Freien Wählern in Frage gestellt wurden, wurden durch die Bestandsbeurteilung nicht bestätigt und so sah es die SPD/FWG Mehrheit im Kreisausschuss auch nicht ein, weitere kostspielige Gutachten zum Vergleich zwischen PPP und kommunaler Verwaltung wie vom Landrat gefordert, in Auftrag zu geben.

Jetzt muss es darum gehen schnellstmöglich, wie auch schon in der Haushaltsberatung 2007 gefordert, waldhessische Schulen so zu entwickeln, dass sich die Schüler darin wohlfühlen. Die Freien Wähler wollen die notwendigen Mittel zur Sanierung und Modernisierung der Schulen uneingeschränkt bereitstellen. Auch wenn es in Hessen einmalig ist, dass das Immobilienmanagement nicht dem Schuldezernat zugeordnet ist, wird der Bedarf im Dialog mit den Schulen weiter ermittelt.
Die Freien Wähler setzen auf Innovation in Zusammenarbeit mit den Schulen und deren individuellen Vorstellungen, damit man gemeinsam diese in der mittel- und langfristigen Planung und Gestaltung der Schulentwicklung im Landkreis mit einfließen lassen kann.

„Einen besonderen Schwerpunkt, neben den genannten Schulen, legen die Freien Wähler auf die Erhaltung und Weiterentwicklung aller Beruflichen Schulen im Landkreis. Nach wie vor muss das duale Ausbildungssystem gerade auf dem flachen Land gestärkt und die Einrichtung des Beruflichen Gymnasiums in Bebra mit einer Jahrgangsbreite von 60 Schüler/innen von der hessischen Landeregierung eingefordert werden“, ergänzte Heisterkamp zum Schluss.

Nachricht vom 5.5.07 09:32

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Letzte Aktualisierung: Montag, 09. Dezember 2019

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