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Landrat erleichtert über Verbleib des Staatlichen Schulamtes in Bebra

„Jede andere Entscheidung wäre fatal gewesen“ / Dank für Unterstützung

„Das Schulamt in Bebra bleibt – jede andere Entscheidung wäre fatal gewesen und nicht akzeptiert worden. Der Einsatz bei Ministerpräsident Volker Bouffier war erfolgreich und jetzt kommt es darauf an, Ruhe und Zuverlässigkeit wieder einkehren zu lassen, damit sich das Amt und die Mitarbeiter wieder auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können“. So kommentierte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt die Entscheidung der Hessischen Kultusministerin, das Staatliche Schulamt in Bebra nun doch nicht zu schließen, nachdem es monatelang Unsicherheit über die Zukunft gegeben hatte.

Die Unruhe und Diskussion, die in den letzten Tagen aufgekommen waren, waren vollkommen unsinnig und überflüssig, erklärte der Landrat. Schon vor Monaten hatte Ministerpräsident Bouffier geäußert, dass der Verbleib von Landeseinrichtungen vor Ort bedeutsam sei: „Ich lege größten Wert darauf, dass öffentliche Einrichtungen in der Fläche bleiben“, sagte Bouffier kurz vor der Kommunalwahl in Bebra.

Auf diese Festlegung hatten Landrat Dr. Schmidt und Bebras Bürgermeister Horst Groß in einem nachfolgenden Schreiben an den Ministerpräsidenten Bezug genommen und ausgeführt, es könne doch nicht sein, „dass immer mehr Verwaltungen und damit Arbeitsplätze aus denjenigen Regionen abgezogen werden, in denen der demographische Wandel am stärksten greift. Das genaue Gegenteil ist notwendig: Erhalt und Stärkung der Einrichtungen vor Ort. Es müssen nicht alle Landesbehörden in die Ballungszentren. Wer es ernst meint mit der Stärkung der vom demographischen Wandel betroffenen Regionen, der führt genau dort die Behörden zusammen und nicht in Kassel, Fulda, Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden und Gießen, den ohnehin schon starken Regionen“. Daran hat sich nichts geändert, sagte der Landrat jetzt in seiner Stellungnahme.

Landrat Dr. Schmidt dankte allen, die durch Proteste, Schreiben, Telefonate oder in Gesprächen an der Entscheidung mitgewirkt haben. „Der Einsatz hat sich gelohnt“, sagte der Landrat. Es habe sich dabei auch gezeigt, dass gute Verbindungen nach Wiesbaden wichtig sind – bloßes Schimpfen wie das von Vertretern Freier Wähler führe zu gar nichts.

Nachricht vom 5.7.11 13:59

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Letzte Aktualisierung: Montag, 27. Januar 2020

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