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Veranstaltungsdetails
Brücken, Austausch und Konzepte: Solidarische Ökonomie in Regionen Frankreichs und in Nordhessen

Beginn: 08.06.2018 um: 19:00 Uhr
Ort: Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. Im Trottenpark 1, 36179 Bebra-Imshausen
Ende:
08.06.2018 um: 24:00 Uhr
    
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Podiumsgespräch mit Béatrice und Gerard Barras und Alexandra Stenzel vom Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.V., Moderation Sarah Reinke, Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V.

„Was können wir für Vorhaben in unserer Region von erfolgreichen Projekten der Sozialen Solidarischen Ökonomie (SSÖ) in Südfrankreich lernen?“ Das war eine von vielen Fragen, die eine 16-köpfige Gruppe aus Nordhessen Ende April 2018 auf einer Bildungsreise in die Regionen Drôme und Ardèche in Frankreich bewegte. Im Rahmen eines Podiumsgesprächs werden Eindrücke und Ergebnisse der Reise präsentiert und diskutiert.
Béatrice und Gerard Barras haben vor 40 Jahren begonnen, die Wollproduktion und Verarbeitung im abgelegenen Örtchen St. Pierrevielle wiederaufzubauen. Heute steht der Name „Ardelaine“ für hochwertige Matratzen, nachhaltig produzierte, langlebige Mode, für den Erfolg eines Konzepts genossenschaftlichen, solidarischen Wirtschaftens, das weit in die Region und darüber hinaus ausstrahlt. „Ardelaine“ hat in sozial schwierigen Stadtteilen von Valence Gemeinschaftsgärten, in denen Menschen mit über 40 verschiedenen Nationalitäten zusammenarbeiten, aufgebaut, ist seit Jahrzehnten in der Jugendarbeit aktiv und ermuntert andere, ähnliche Konzepte auszuprobieren. Neben „Ardelaine“ besuchte die Gruppe weitere erfolgreiche Projekte der SSÖ sowie CRESS, die regionale Kammer für Soziale und Solidarische Ökonomie in Lyon, wo sie zusammen Konzepte zur Regionalen Planung und deren Umsetzung vorantreiben. „Wir haben in Nordhessen großes Potential in den Bereichen Wolle, Holz, Hanf, biologische Landwirtschaft und anderen. Die Beispiele in Frankreich haben uns noch einmal die positiven Wirkungen von solidarischer Ökonomie nicht nur für die unmittelbar Beteiligten, sondern auch die Gemeinschaft vor Augen geführt“, sagen die Reiseteilnehmer. Im Rahmen des Podiumsgesprächs sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Regionen Frankreichs und Nordhessen, der gesetzlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen erörtert werden mit dem Ziel, solidarische Strukturen in Nordhessen sichtbar zu machen und zu stärken.
Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reise nach Frankreich werden anwesend sein und mitdiskutieren. Im Anschluss an das Imshäuser Gespräch findet an den beiden Folgetagen eine Konferenz zur Stärkung und zum nachhaltigen Aufbau solidarischer Netzwerke in Nordhessen statt.
Wir laden Sie herzlich ein. Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen wir uns!

Letzte Aktualisierung: 2018-05-08 11:29:08

 

 

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Letzte Aktualisierung: Freitag, 25. Mai 2018

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